#unteilbar denken

#unteilbar denken – ein öffentlicher Think Tank

Am 13. Oktober 2018 folgten in Berlin eine Viertelmillion Menschen dem Aufruf #unteilbar und setzten ein beeindruckendes Zeichen für eine solidarische Gesellschaft. Sie zeigten, dass die Zivilgesellschaft angesichts entsicherter Zeiten, stärker werdendem Hass und politischem Autoritarismus – trotz unterschiedlicher Perspektiven und Ausgangspunkte – zusammensteht. unteilbar steht für eine offene und freie Gesellschaft der Vielen – wir kämpfen gemeinsam gegen jegliche Form von gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit und Antifeminismus, gegen die Einschränkung von Grund- und Freiheitsrechten, gegen Sozialabbau und Verarmung – für eine offene und solidarische Gesellschaft.

Gemeinsam mit der feministischen Theoretiker*in und Soziolog*in Sabine Hark (Wir Machen Das) und dem HAU Hebbel am Ufer lädt #unteilbar zu einer Reihe öffentlicher Think Tanks ein, die einen Reflexionsprozess über Potenziale von „#unteilbar-Politiken“ und mögliche Allianzen anstoßen sollen. An einem runden Tisch diskutierten Akteur*innen aus dem #unteilbar-Spektrum – offen, kontrovers und konstruktiv.

#unteilbar denken II – Das Europa der Vielen

2. Mai 2019 | Einlass ab 18 Uhr

Das Erstarken rechtsautoritärer Kräfte in Europa bedroht die Vielfalt von Lebensentwürfen und Kulturen und hat auch Folgen für die Kunstfreiheit. Anlässlich der Wahl zum Europäischen Parlament am 26. Mai und der Glänzenden Demonstrationen der VIELEN am 19. Mai möchte die Reihe #unteilbar denken – ein öffentlicher Think Tank Visionen für ein “Europa der Vielen” diskutieren. Wie können wir einen Kontinent jenseits von Abschottung, Austeritätspolitik und Nationalismus denken?

Mit Ferda Ataman (Autorin), Nikita Dhawan (Justus-Liebig-Universität Gießen), Newroz Duman (Welcome United / Pro Asyl), Kira Kirsch (brut Wien / Die Vielen), Falk Richter (Regisseur/Autor), Kathrin Röggla (Schriftstellerin), Fabian Virchow (Forschungsschwerpunkt Rechtsextremismus / Neonazismus Fachhochschule Düsseldorf). Moderation: Holger Bergmann (Die Vielen), Margarita Tsomou (HAU Hebbel am Ufer). Graphic Recording: Yorgos Konstantinou
Eine Kooperation von #unteilbar, die Vielen und HAU Hebbel am Ufer.

HAU1, Hebbel am Ufer, Stresemannstraße 29, 10963 Berlin
Eintritt frei
Anmeldung unter: tickets@hebbel-am-ufer.de

Mehr Informationen bei Facebook und auf der Website vom HAU Hebbel am Ufer.


Rückblick: #unteilbar denken I – Über schwierige Solidaritäten

Den Auftakt bildete am 19.03.2019 eine Diskussion zu „schwierigen Solidaritäten“. Nach einem Impulsvortrag von Sabine Hark sprachen:Max Czollek (“Desintegriert Euch!”),Sharon Dodua Otoo (Autorin/Ingeborg-Bachmann Preisträgerin),Uwe Meinhardt (IG Metall, Grundsatzfragen und Gesellschaftspolitik beim Vorstand),Anna Stiede (Frauen*streik),Koray Yılmaz-Günay (Flüchtlingsrat Brandenburg und Migrationsrat Berlin-Brandenburg) mit Margarita Tsomou, Kuratorin HAU Hebbel am Ufer, und Sabine Hark über Möglichkeiten und Schwierigkeiten solidarischen Handelns.